Über mich

jeder der das ließt kennt mich sowieso

Aug 2, 2009

Tag 15

Das Gegenteil zum Vortag:
Nachdem wir in der Früh gleich mal Garbanzo hoch sind, um No Joke zu fahren, hat der Stefan auf einem recht unbekannten Zwischenstück mit dem Vorderrad eine Holzüberfahrt verpasst und is über den Lenker gegangen. Und das mit Karacho! Kopfüber in einem Loch liegend hab ich ihn dann nach einem entsprechend lautem "Krscht-prtscht-räng-zack" aufgefunden. Anscheinend ist er bei dem Crash mit der linken Brust/Schulter auf den Holzsteg gekracht. Nachdem er nach 10min immer noch ziemlich ferig war und nicht richtig atmen konnte haben wir die Patrol geholt, und von dortaus direkt in allerseits geliebte Whistler Hospital.
Wir sind den Trail fertig gefahren und dann direkt zur Wohnung um Steves Krankenkassen-kram und Ausweis zu holen.
12 X-Rays und einen krassen Painkiller weiter lag Stefan dann recht gemütlich im Krankenbett und wartete auf die Diagnose: Schlüsselbein und eine Rippe angebrochen; Brustkorbquetschung. Pause ca. 1 Woche und dann je nach Schmerz.
Der Gabriel und ich sind dann wieder nach Hause und wollten die letzte Stunde im Park verbringen. Auf halben Weg zum Berg habe ich gemerkt dass ich etwas in den Mund bekommen habe. 1 Sekunde später hab ich schon einen stechenden Schmerz im Rachen gespürt. Hat mich doch echt so ne scheiß Biene zwei mal über meine gerade halb gesundeten Mandeln gestochen. Nachdem ich den Gabriel gestoppt hab, und ihm die Situation erklärt hab konnte ich schon kaum mehr sprechen weil alles zugeschwollen war: also wieder ins Krankehaus.
Dort wurde ich schon mit einem Lachen (umsomehr nachdem ich erklärt hab was passiert war) empfangen. Um mir die Aufnahmegebühr von 900 Euro zu sparen wurde ich einfach als "visitor" beim Stefan einquartiert, während der Gabriel meine Antiallergika aus der Apotheke geholt hat.
Nach ner halben Stunde konnte ich wieder halbwegs normal reden. Also trotz sackrich Halsstechen ab auf den Berg für einem letzten coolen Run.
Danach haben wir den Steve vom Krankenhaus abgeholt und haben festegestellt, dass die Apotheke für die verschriebenen Painkiller schon zu war.




Selbst beim Abendessen mussten wir seltsame, improviesierte Apparaturen benutzten um nicht zu verhungern(siehe Bild; Dosenöffer à la toni). Wenigsten hat sich niemand beim Essen verletzt.

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